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Ernährung in der Schwangerschaft

Schwangerenernährung
© Biana Sour

Hallo meine Lieben, ich bin Biana Sour, Ernährungswissenschaftlerin aus Düsseldorf und einfach ein Fan von meinem Beruf, den ich mit einer Leidenschaft ausübe. Heute erzähle ich euch etwas über die Ernährung in der Schwangerschaft und der Stillzeit. Was tut Frauen in der Schwangerschaft und der Stillzeit gut?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit hat die Frau einen dreifach erhöhten Vitalstoffbedarf

Das heißt:

  • Sie muss den normalen Tagesbedarf zur Erhaltung und Regeneration ihrer Gesundheit und Schönheit decken
  • Es muss ein Übermaß an Säuren verstoffwechselt werden, welche aufgrund der fehlenden Periode für mehr als neun Monate in ihrem Organismus „gestaut“ werden
  • Sie muss den Bedarf für das Wachstum ihres Kindes und in der Stillzeit den Bedarf die Milchbildung

Am besten meidet man in der Schwangerschaft und der Stillzeit Fertigprodukte. Eine abwechslungsreiche und basenübeschüssige, vollwertige Ernährung trägt wesentlich zu einem erfreulichen Verlauf der Schwangerschaft bei. Saisonal, regional und frisch einkaufen ist zu empfehlen. Im ersten Trimester kommt es nicht darauf an, für zwei zu essen, stattdessen ist es wichtig, auf das „richtige Trinken“ zu achten – mindestens 1,5 Liter. Am besten Wasser, Tees, stark verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte. Tabu sind in der Schwangerschaft alkoholische Getränke.

Vor der Schwangerschaft und im 1. Trimester muss die Frau auf die ausreichende Aufnahme von Folsäure  achten. Natürliche Folsäurequellen sind: Gemüse (Salat, Spinat, Fenchel, Brokkoli und diversen Kohlarten), Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Milchprodukte.

Ab der 4. Schwangerschaftsmonat steigt der Energiebedarf um etwa 250 kcal und in der Stillzeit um 500 kcal. Die richtige Zusammenstellung der Mahlzeiten, sowie die richtige Auswahl von Lebensmitteln sind wichtig. Dieser hoher Bedarf an Vitalstoffen kann durch viel Gemüse, Kräuter, Sprossen getreideähnliche Pflanzen wie Hirse, Quinoa, Buchweizen und Amarant und in Maßen Obst, Pellkartoffeln und Reis gedeckt werden.

Es lohnt sich, auf Vorrat zu kochen und portionsweise einzufrieren. Die stillende Mutter sollte das essen, was sie gut verträgt. Daneben sollte sie auf die Reaktion ihres Babys nach dem Stillen achten. Es gibt keine Belege für einen Zusammenhang zwischen dem Konsum blähender Speisen der Mutter und Verdauungsproblemen des Säuglings.

In den ersten Wochen kommt es oft zur Verdauungsbeschwerden. Hier hilft es, viel zu trinken, sich zu bewegen und regelmäßig zu essen.

Lebensmitteln und Getränke, die man in der Schwangerschaft meiden sollte

Rohe (nicht pasteurisierte) Milch und daraus hergestellte Erzeugnisse (Rohmilchbutter, Rohmilchkäse), rohe oder halbgare Wurst- und Fleischwaren, Pasteten jeder Art, auch vegetarische, roher oder halbgarer Fisch, gesalzene, geräucherte oder gebeizte Fische, vorgefertigte, abgepackte Salate und Rohgemüse, ungekochte oder nur kurz gekochte Fertiggerichte, rohe, geräucherte oder halbgare Wurst- und Fleischwaren, rohes ungewaschenes Gemüse, Salat und Obst, rohe Eier, aus rohen Eiern hergestellte Speisen (z.B. Tiramisu, Mousse au chocolat, Speiseeis oder selbstgemachte Mayonnaise), Cola, Mate-Tee oder Energydrinks und höchstens 3 Tassen Kaffee am Tag.

Ich wünsche euch eine schöne, gesunde Schwangerschaft.  

Biana Sour
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