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Sonnenschutz für die Kleinen

Mädchen spielt am Strand
©Photo by Leo Rivas on Unsplash

Für die Erwachsenen stellt die Sonne eine Gefahr dar, vor der man sich schnell schützen kann; Babys sind der Sonne aber schutzlos ausgeliefert, sodass sie einen besseren Sonnenschutz brauchen.

Fehlender Sonnenschutz

Die Haut eures Babys hat noch keinen eigenen Schutz vor der Sonne gebildet, sodass ihr es auf keinen Fall der Sonne direkt aussetzen dürft. Während ihr mit Sonnencreme und ein bisschen Zeit in der Sonne die für euch typische Sonnenbräune entwickelt, braucht euer Liebling noch viele Jahre, bis er sich selbst durch diese Bräune schützen kann. Aus diesem Grund entsteht der Hauptteil der Sonnenschäden auch vor dem 18. Lebensjahr.

Schützende Kleidung

Die richtige Kleidung hilft nicht nur dabei, dass eurem Kind nicht ganz so heiß wird, sondern sie bildet zeitgleich einen wichtigen Sonnenschutz. Eine Kopfbedeckung, die auch den Nacken vor den UV-Strahlen schützt, sollte niemals fehlen.

Die Oberteile und Hosen können die Babyhaut ebenfalls vor der Sonne schützen; wenn ihr darauf achtet, dass sie locker luftig ist, hilft sie zeitgleich dabei, dass euer Baby nicht überhitzt. Dunkle, intensive Farben schützen dabei besser vor Sonne als helle oder durchsichtige Stoffe. Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, könnt ihr auf geprüfte UV-Schutzwerte bei Kinderkleidung achten. Anerkannte Logos sind zum Beispiel der Euro-Norm EN 13758-1/13758-2. Euer Baby- und Kinderbekleidungsfachhandel berät euch jederzeit gerne, damit ihr das Beste für euren Liebling wählen könnt.

Sobald euer Baby laufen kann und eigene Schühchen trägt, solltet ihr ebenfalls darauf achten, dass sie möglichst geschlossen sind, um der empfindlichen Haut an den Füßen einen guten Sonnenschutz zu bieten.

Wenn ihr zusammen unter freiem Himmel baden geht, könnt ihr in spezielle Badekleidung mit UV-Schutz investieren. Da diese aber recht teuer ist, könnt ihr eurem Sonnenschein alternativ aber auch ein langärmeliges T-Shirt und lange Badehosen anziehen. Die Mittagshitze von 11 bis 15 Uhr vermeidet ihr am besten ganz und nutzt diese Zeit lieber für ein Mittagsschläfchen oder Spiele zu Hause.

Der Kinderwagen sollte mit einem Sonnenschirm oder einem Sonnensegel ausgestattet sein, wodurch ihr eine zusätzliche Schutzbarriere schaffen könnt. Des Weiteren ist eine Sonnenbrille mit UVA+UVB Schutz wichtig, die ihr am besten im Fachhandel erwerbt. Diese schützt nicht nur die empfindlichen Augen, sondern sieht auch noch richtig süß aus.

Sonnencreme nicht vergessen

Selbst mit der richtigen Kleidung benötigt euer Baby zusätzlich noch den Sonnenschutz durch Sonnencreme – auch im Schatten oder wenn der Himmel bewölkt ist. Achtet auf einen hohen Lichtschutzfaktor und dass es Sonnencreme speziell für Babys oder empfindliche Haut ist. Die normalen Cremes haben oft Inhaltsstoffe, die eurem Kleinen schaden können. Der Preis spielt dabei keine Rolle, denn auch der Sonnenschutz vom Discounter schneidet bei der Stiftung Warentest gut ab.

Cremt euer Baby 30 Minuten bevor es in die Sonne geht, großzügig ein und erneuert den Schutz regelmäßig. Wenn es ins Wasser geht, solltet ihr wasserfesten Sonnenschutz auftragen und diesen nach dem Badespaß sofort wieder erneuern. Denkt auch besonders an die Ohren und die Nase, aber auch die Hände, Füße und die Knie können schnell verbrennen. Wenn die Gesichtsfarbe eures Schatzes rötlich wird, heißt es sofort raus aus der Sonne und ab nach Haus oder einen anderen überdachten Raum.

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