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Stimmt das wirklich? Mythen rund um Schwangerschaft und Rückbildung im Check!

Schwangerschaftsbäuche
©CANTIENICA®-STUDIO Nataly Leufgen

CANTIENICA®-Therapeutin Nataly Leufgen klärt auf, welche der oft gehörten Sätze wirklich stimmen.
Sie steht Frauen als erfahrene Expertin während der Schwangerschaft, in Vorbereitung auf die Geburt, bei der Rückbildung, bei Beckenbodenschwäche sowie nachgeburtlichen Beschwerden zur Seite. Die in der Schweiz ausgebildete Spezialistin ist sowohl in Kaarst im „CANTIENICA®-STUDIO Nataly Leufgen“ als auch in Düsseldorf im Sana Krankenhaus Gerresheim anzutreffen.

Bauchmuskeltraining in der Schwangerschaft ist tabu.

Stimmt so nicht, sagt die Fachfrau Nataly Leufgen und erläutert: Stauchendes Bauchmuskeltraining sollte (am besten immer, in jedem Fall jedoch in der Schwangerschaft) tatsächlich tabu sein. Das betrifft z.B. alle Rückenlage-Übungen, bei denen der Oberkörper oder der Brustkorb angehoben wird, wie Sit-ups, Crunches und Ähnliches.

Da eine gut trainierte Bauchmuskulatur jedoch der beste Schutz vor einer Überdehnung des Bauches in Form von Schwangerschaftsstreifen und Rektusdiastase ist, rät die Expertin zu anatomisch-sinnvollen und sicheren Bauchübungen, wie sie zum Beispiel in Cantienica-Studios gelehrt werden.

Jede Schwangere bekommt eine Rektusdiastase

(Spaltbildung zwischen den geraden Bauchmuskeln)
Stimmt nicht. Wer ein gutes Bindegewebe und einen kleinen Babybauch hat, hat gute Chancen, verschont zu bleiben. Alle anderen können vorbeugen, indem sie den Babybauch nicht nach vorne-unten hängen lassen, sondern ihn durch eine gute Haltung und gut trainierte Bauchmuskeln (siehe Punkt 1) nah am mütterlichen Körper tragen. Das schützt nebenbei vor Rückenbeschwerden.

Ischiasbeschwerden während der Schwangerschaft sind unvermeidlich.

Stimmt nicht. Zwar wird (auch) der Ischiasnerv in der Schwangerschaft deutlich leichter gequetscht, da das Gewebe in dieser Zeit hormonell bedingt weicher ist als sonst. Doch lässt sich eine Quetschung durch eine gute, aufrechte Haltung sowie ein in allen Lebenslagen aufgerichtetes Becken verhindern. CANTIENICA®-Therapeutin Nataly Leufgen rät: Sehr hilfreich ist ein gezieltes Training der skelettnahen Stützmuskulatur, denn es sind die tiefen Stützmuskeln, die die Wirbelkörper auf Abstand halten und so den Ischiasnerv entlasten können.

„Tröpfeln“ ist normal bei Frauen, die Kinder geboren haben.

Falsch! Zwar leiden sehr viele Frauen nach Geburten unter einer Harninkontinenz und können den Urin nicht immer komplett halten, „tröpfeln“ also zum Beispiel beim Husten, Niesen, Lachen, Laufen. Doch lässt sich das durch gezieltes Training der innersten Beckenbodenschicht und eine Optimierung der Haltungs- und Bewegungsmuster beheben. Da das nichts mit den weit verbreiteten „Aufzugübungen“ zu tun hat und spezielles Know-how erfordert, lässt frau sich dazu am besten von einem Spezialisten, wie z.B. einer CANTIENICA®-Therapeutin, begleiten.

Die Größe des Babybauches ist nicht beeinflussbar.

Stimmt so nicht. Ob der Bauch eher klein bleibt oder riesig wird, ist zwar vom Grundsatz her erst einmal genetisch vorgegeben und individuell sehr unterschiedlich. Doch wenn der Babybauch von gut trainierten Muskeln nah am mütterlichen Torso gehalten wird und frau sich aufrecht hält, wirkt er deutlich kleiner. „Schon so manche Hebamme hat den Bauchumfang erschrocken mehrfach gemessen, nachdem die Schwangere dies im CANTIENICA®-Studio vermittelt bekommen hatte und der Bauchumfang sich somit schlagartig mal eben um 8-10cm verringert hatte.“ berichtet Nataly Leufgen.

Eine Rektusdiastase kann nur operativ geschlossen werden.

Das ist glücklicherweise falsch. Konsequentes Vermeiden von Stauchungen (klassische Bauchübungen, Rücken krümmen beim Bücken etc.) sowie Bauchmuskeltraining, das ebenfalls komplett ohne Verkürzungen auskommt, sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Da beides – Stauchen und Verkürzen – weit verbreitet sind und frau sich dessen oftmals gar nicht bewusst ist, ist es auch hier eine gute Idee, sich vom Experten begleiten zu lassen. Tipp: Unter www.cantienica.com/training finden Sie den nächstgelegenen, in der CANTIENICA®-Methode ausgebildeten Experten.

Portrait Nataly Leufgen
©CANTIENICA®-STUDIO Nataly Leufgen

Nach 9 Monaten ist die Rückbildung abgeschlossen.

Das kommt auf die Definition an, erläutert Nataly Leufgen: Nach 9 Monaten wird sich von alleine sicherlich nichts mehr ändern. Doch wenn frau spürt, dass noch nicht alles wieder so ist, wie vor der Schwangerschaft und der Frauenarzt dies vielleicht sogar bestätigt, dann sollte frau aktiv werden! Druckgefühl, Senkungsbeschwerden oder gar ein Organvorfall, Inkontinenz, erweiterte Scheide, gelockerte Becken-Gelenke, Rektusdiastase – all das lässt sich beheben. Auch wenn frau bereits einen Rückbildungskurs absolviert hat. Hier ist Fachwissen gefragt, wie es zum Beispiel CANTIENICA®-InstruktorInnen der Stufe 4 (Ausbildungslevel Platin) vermitteln.

Schweratmigkeit und Schwerfälligkeit gehören in der fortgeschrittenen Schwangerschaft einfach dazu.

Stimmt nicht. Frauen, die sich schon ab der Frühschwangerschaft fit halten und adäquat trainieren, bleiben auch bis zur Entbindung fit, kräftig und beweglich. Wenn dazu eine gute Haltung kommt und das Zwerchfell versiert genutzt wird – Stichwort: Kuppelatmung statt Bauchatmung -, hat auch die Schweratmigkeit keine Chance.

CANTIENICA®-STUDIO Nataly Leufgen
– Spezialist in Sachen Beckenbodentraining, Rückbildung und Schwangerschaftstraining

Leitung und Geschäftsführung: Nataly Leufgen

Büro und Postanschrift:
CANTIENICA®-STUDIO Nataly Leufgen
Kaarst – Düsseldorf
Klausnerstraße 26
41564 Kaarst
Telefon 02131 / 203999
E-Mail: info@cantienica.net

www.cantienica.net

Studio-Adresse in Kaarst:
Alte Heerstraße 61
41564 Kaarst

Kursraum in Düsseldorf:
Im Sana Krankenhaus Gerresheim

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